
Donnerstag, 23. April 2026 // 19 Uhr // Festsaal der Bezirksvorstehung Neubau // In Kooperation mit dem Stadtarchiv Karlsruhe, Archiv Frau & Musik



Freier Eintritt auf Einladung der Bezirksvorstehung Neubau
Zum dritten Mal gestaltet die Komponistin und Autorin Ruth Cerha einen Abend für das Festival FREMDE ERDE, an dem drei verfemte Komponistinnen gewürdigt werden. Dieses Jahr werden die bewegten und bewegenden Biografien von Ruth Poritzky, Felicitas Kukuck und Maria Hofer beleuchtet und mit der Darbietung ihrer musikalischen Werke für Klavier und Sopran verflochten.

Die Lesung von Gedichten und Briefen der tschechischen, deutschsprachigen Schriftstellerin Ilse Weber vervollständigt das Mosaik. Viele dieser Texte entstanden im Lager Therezin/Theresienstadt, wo Weber von 1942 bis zu ihrer Ermordung im KZ Auschwitz 1944 inhaftiert war. Sie sind ein eindrückliches Zeugnis des unendlichen Leids unter dem Nazi-Regime und des Mutes, Widerstand durch Menschlichkeit zu leisten – ein Thema von ungebrochener Aktualität.
„Wir dulden Hunger und Freiheitsraub und alles, womit sie uns quälen, doch richten sich immer empor aus dem Staub die niedergetretenen Seelen.“
(aus dem Gedicht: Musica Prohibita von Ilse Weber)

WANN WOHL DAS LEID EIN ENDE HAT
Ein biografisch-musikalisch-literarisches Mosaik
Es liest und erzählt: Ruth Cerha
Hemma Tuppy – Klavier
Chimène Smith – Sopran
Wann: Donnerstag, 23. April 2026, 19 Uhr
Eintritt: frei (Reservierung erforderlich)
Ort: Festsaal des Amtshauses Neubau, Hermanngasse 24-26, 1070 Wien

