
Dienstag, 20. April 2026 // 12 Uhr // Franz Liszt-Saal der mdw
In Kooperation mit der Botschaft der Bundesrepublik Deutschland und dem Exilarte Zentrum der mdw



Der Workshop mit Adele Bitter (Klavier) und Holger Groschopp (Cello) bietet den Musik-Studierenden eine besondere Gelegenheit, sich intensiv mit der Musik verfolgter Komponistinnen und Komponisten der NS-Zeit auseinanderzusetzen.
Beide Musiker, die sich seit vielen Jahren der Wiederentdeckung dieses Repertoires widmen, legen großen Wert auf das bewusste Hören, das empfindsame Zusammenspiel und die historische Kontextualisierung der Werke.
In den gemeinsamen Proben entstehen lebendige Diskussionen über Ausdruck, Klangfarbe und musikalische Sprache – stets getragen von der Frage, wie sich Erinnerung und Emotion im Klang manifestieren. Bitter und Groschopp vermitteln dabei nicht nur technische und interpretatorische Feinheiten, sondern auch ein tiefes Verständnis für die Schicksale hinter den Noten.
Der Workshop mündet in einer öffentlichen Präsentation, in der die Studierenden zeigen, wie eindrucksvoll sich künstlerische Auseinandersetzung und historische Verantwortung verbinden lassen.
Adele Bitter und Holger Groschopp widmen sich seit vielen Jahren der Musik von Komponistinnen und Komponisten, die während der Nazizeit verfolgt und ins Exil getrieben wurden. Ihre Gesamtaufnahme der Werke für Cello und Klavier von Simon Laks wurde 2023 mit dem „Opus Klassik“ ausgezeichnet.
HINWEIS: Sie können den Workshop jederzeit als Zuhörer:in begleiten.
Ort: mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, Franz Liszt-Saal, Lothringerstraße 18, 3. Stock, 1030 Wien

